Labor-Vakuumpumpen können ein breites Spektrum an Vakuumniveaus erzeugen – von Grobvakuumanwendungen bis hin zu Hochvakuumbedingungen für anspruchsvolle Forschungsprozesse. Welches Vakuumniveau benötigt wird, hängt von der jeweiligen Anwendung, der eingesetzten Ausrüstung und den Prozessanforderungen ab.
Typische Vakuumbereiche nach Pumpentechnologie
Pumpentyp | Typischer Vakuumbereich | Häufige Anwendungen |
|---|
Drehschieberpumpen | 1 bis 10 mbar | Rotationsverdampfung, Gefriertrocknung, Vakuumöfen und allgemeine Laborprozesse. |
Riemengetriebene Pumpen | 0,0001 bis 0,095 Torr | Schlenk-Linien, Rotationsverdampfung, Gefriertrocknung und Hochvakuumanwendungen im Labor. |
Membran-Vakuumpumpen | 1,5 bis 150 Torr | Ölfreie Vakuumerzeugung für analytische Labore, Filtration und Anwendungen in den Biowissenschaften. |
Kolbenpumpen | 0,1 bis 1 mbar | Forschungslabore, Ausbildungseinrichtungen und allgemeine Vakuumanwendungen. |
Scrollpumpen | 0,01 bis 0,12 Torr | Gefriertrockner, Handschuhboxen sowie Vorpumpen für Turbomolekular- und Diffusionspumpen. |
Vakuumgebläsesysteme | 0,04 bis 0,095 Torr | Industrie- und Forschungsanwendungen mit hohem Saugvermögen und großen Fördermengen. |
Öl-Diffusionspumpen | Bis zu 10⁻⁵ Torr | Hochvakuum- und Ultrahochvakuumanwendungen in Forschung und Wissenschaft. |
Bei der Auswahl einer Labor-Vakuumpumpe sollte das erforderliche Vakuumniveau immer zusammen mit Faktoren wie Förderleistung, Einsatzbereich, Wartungsanforderungen und Betriebsumgebung betrachtet werden. Die richtige Pumpentechnologie trägt dazu bei, Leistung, Effizienz und langfristige Zuverlässigkeit zu optimieren.